Bei dieser Tour durchqueren wir eine Gegend, die neben dem Massaciuccoli-See liegt und in welcher wir große Flächen mit Sumpfbinsen finden; es handelt sich hier um eine Wasserpflanze, die im stillstehenden Seewasser üppig gedeiht und in der Vergangenheit als Streulager für die Tiere, zum Umwickeln der Weinflaschen und für die Sitze der Stühle verwendet wurde....
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Località di partenza:
Regione Toscana, Provincia di Lucca, Massarosa, Frazione Massaciuccoli
Bei dieser Tour durchqueren wir eine Gegend, die neben dem
Massaciuccoli-See liegt und in welcher wir große Flächen mit
Sumpfbinsen finden; es handelt sich hier um eine Wasserpflanze,
die im stillstehenden Seewasser üppig gedeiht und in der Vergangenheit
als Streulager für die Tiere, zum Umwickeln der Weinflaschen und
für die Sitze der Stühle verwendet wurde.
Auf unserer Tour stoßen wir auch auf zahlreiche Vogelarten, die hier am
See ihre Neste bauen: in der Mitte des Beckens finden wir die
„Tauchvögel“, wie Tauchenten, Steißfüße und Kormorane. Wer besonders
viel Glück hat, kann auch die Vorstellung des Fischadlers bewundern,
der einzige Raubvogel der einen Fisch unter der Wasserlinie fangen
kann, indem er abstürzt und mit einem Sprung ins Wasser, mit
seinen Krallen seine Beute fängt. Im niedrigeren Wasser können wir
zahlreiche Entenarten sehen, die einfach ihren Hals ins Wasser stecken
und nach Nahrung suchen. Die Enten teilen die flachen Gewässer mit
einer Vielzahl an Reihern; außer den Fischreihern, können wir
auch den selteneren Silberreiher und, im Röhricht, auch den
Purpurreiher bewundern, der sein Nest in den Bereichen baut, die am
wenigsten zugänglich sind und eine dichte Vegetation aufweisen. Im
Frühjahr hält sich am See auch der Steißfuß auf, dieser elegante
Stelzvogel mit seiner weiß-schwarzen Livree und den langen Beinen
in einem kräftigen Rot. Von der Ortschaft Massaciuccoli geht man an
der via Pietra di Palude entlang in südlicher Richtung bis man
den Brunnen von Renzo Zio erreicht, ein Geologe, der die Quelle
entdeckte, aus welcher das Wasser entnommen wird. Von hier aus geht die
Tour weiter in der Natur, am Massaciuccioli-See entlang. Der erste Teil
unserer Strecke führt am Seeufer entlang und auf der Rückkehr treffen
wir auf drei charakteristische Rastplätze: der Eucalipto-Rastplatz,
eine Baumart, der in der Antike eingeführt wurde, da man glaubte, dass
er die Malaria bekämpft, anschließend der Rastplatz der Pioppo
Nero und zum Schluss der der Cipresso Calvo, ein Baum der Familie der
Sequoie, ein sehr kostbares Holz. Immer dem Wegweiser Nr. 1 folgend,
kehren wir anschließend erneut zu unserem Startpunkt zurück.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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