Auf den Hängen der Apuaner Alpen liegend, wenige Schritte vom Meer entfernt, versteckt sich der Ort Colonnato, der nicht nur dank seiner Produktion des Specks, der in Marmormulden reift, sondern auch aufgrund seines großen Marmorbeckens berühmt ist. Der Ort ist umrahmt von unbegehbaren Gipfeln, in welchen die mutigen Arbeiter in den Steinbrüchen arbeiten. Etwas außerhalb der Ortsmitte fand man den größten Marmorbruch aus der Römerzeit in den Apuaner Alpen, das Becken von Fossacava.
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Località di partenza:
Regione Toscana, Provincia di Massa-Carrara, Carrara, Frazione Colonnata
Wegekarte der nördlichen Apuaner Alpen 1:25.000 herausgegeben vom Fremdenverkehrsamt APT Massa Carrara Alternativ dazu der Weg- und Hüttenführer 1:25.000, Apuaner Alpen, n.102, Multigraphic.
Wir beginnen unseren Ausflug in der Ortsmitte, in Piazza Palestro und
steigen die Treppen hoch, die sich zwischen Häusern durchschlängeln.
Nach einigen Metern stoßen wir auf einen Brunnen, bei welchem wir den
Wegweisern in Richtung Cima d’Uomo folgen. Auf diese Weise befinden wir
uns über dem Ort; wir halten uns links, parallel zu einem Eisengitter.
Uns erwartet nun eine etwas schwierige Strecke unseres Ausflugs, die
zuerst über Felsen und dann durch Kiefern geht. Nach einem Anstieg
erreichen wir aber einen bequemen Weg, den wir rechts nehmen. Wir
stoßen dabei auf eine Abzweigung auf der linken Seite, der aufsteigt.
Unsere Mühe wird aber durch den Blick entschädigt, den wir auf die
Maggiore-Gruppe richten können, sobald wir vor ihrer eindruckerregenden
Steilwand stehen. Nun ist der Weg nicht mehr so steil wie vorher.
Wir erobern das über uns liegende Vorgebirge: dies erfolgt aber
diagonal, damit wir zum Teil die Mühe etwas reduzieren können. Sobald
wir uns auf der anderen Seite der Wand befinden, der Südwand, erklimmen
wir den Gipfel auf der Küstenseite, den wir in zwanzig Minuten
erreichen. Nun kann man den Cima D’Uomo sehen, der auf uns wartet und
wir erreichen seinen Gipfel in einer viertel Stunde. Obwohl die Höhe,
mit 968 m, im Vergleich zu den anderen eigentlich sehr bescheiden
ausfällt, handelt sich um einen ausgezeichneten Platz, um die Apuaner
Gipfel zu beobachten. Im Süden kann man die besondere Form des Tambura
erkennen, gefolgt von anderen Gipfeln, die auf aufs Meer blicken. Im
Norden verweilen uns Blicke hingegen auf einem großen Marmorbecken, das
Colonnata geradezu umarmt. Vom Cima d’Uomo, der einfach ideal für eine
Rast ist, geht es erneut weiter in Richtung des Maggiore-Berges. Nun
geht es leicht bergabwärts und anschließend steigen wir erneut an, um
einen zweiten kleinen Gipfel zu erreichen. Von hier aus geht es erneut
bergabwärts, um unter die Bergwand zu gelangen. An seiner Basis, geht
auf der rechten Seite ein Weg ab, der in ein kleines Tal führt. Dieses
Tal begleitet uns bis wir eine etwas niedrigere Stelle erreichen, die
an einen Wald grenzt. Hier stoßen wir auf eine Quelle und dringen wir
in den Schatten der Wälder ein. Wir erreichen den Ort Vergheto, in
welchem die Steinbrecher wohnten und der heute fast vollkommen
verlassen ist. Vor dem Ort stoßen wir bereits auf einige Hausruinen,
wir gehen daran vorbei und erreichen den Weg Nr. 38, der aus dem Tal
kommt. Wir nehmen diesen Weg bis wir den Ort Vergheto überqueren. Nach
dem Ort teilt sich der Weg in zwei Teile, wir müssen rechts abgehen
(links hingegen geht es immer geradeaus bis zum Wegende, auf einem
schönen, steil absteigenden Plateau, auf dessen Seite rechts der
Blick nach Colonnata geht). Wir steigen nun inmitten von
Kastanienbäumen ab, zuerst geht es nur leicht abwärts, wird aber mit
einer Reihe von engen Kurven immer steiler und kurz darauf erreichen
wir einige Steintreppen. Anschließend erreichen wir einen anderen Weg,
den wir ebenfalls absteigen. Wir stoßen auf eine kleine Brücke, die wir
überqueren und, indem wir die Anweisungen auf einem kleinen Häuschen
verfolgen, nähern wir uns der Ortsmitte von Colonnata, die wir nach
einer Häusergruppe erreichen.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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