Beschreibung: diese Tour, die schöne Landschaften und archäologische
Fundstätten einer antiken Klause vereint, beginnt sofort außerhalb der
Ortschaft Montecerboli, 100 m nach der Ausschilderung der
Ausblickstelle, in Richtung Norden. Es geht an einer asphaltierten
Straße entlang, indem man die Ausschilderungen für S. Ippolito
verfolgt. Der Weg geht leicht bergaufwärts und wir haben auf der
rechten Seite das Pomarance-Tal. Es geht immer weiter geradeaus, ohne
dass wir irgendeine der Abzweigungen nehmen, bis man eine Abzweigung
erreicht, die mit Schildern für die geo-thermischen Brunnen
gekennzeichnet ist. Es geht immer noch weiter gerade aus in Richtung
der Brunnen Nr. 122 und 164. Sobald wir die Abzweigung hinter uns
lassen, geht es rechts weiter auf einem, leicht ansteigenden Feldweg.
Wir lassen die Villa auf der rechten Seite hinter uns und biegen erneut
in eine kleine asphaltierte Straße ein, bei der die Wegweiser für die
Abtei San Michele alle formiche sichtbar sind. Bei unserem kurzen
Abstieg erscheint auf unserer rechten Seite der Wachturm der
Gabbro-Zentrale. Die Landschaft hebt sich durch sanfte Hügel mit
Olivenbäumen hervor und nachdem wir an einem Gut vorbeigegangen sind,
können wir den Felsen bewundern, in dessen Richtung wir gehen und auf
dessen Spitze die Reste der Abtei zu erkennen sind. Es geht nun über
kurze Strecken, einmal bergauf und einmal bergab, weiter bis man in der
Nähe des Guthofs, die Weinberge erreicht. An diesen geht es links
weiter. Man erreicht nun eine 3- Straßenkreuzung, bei welcher uns die
einzige ansteigende Straße die Richtung anzeigt, die wir zur alten
Abtei nehmen müssen. Nachdem wir in den Weg eingebogen sind, erreichen
wir einen Damm, bei welchem es bergaufwärts geht. Hier können wir auch
in der Nähe des mit Tischen und Bänken ausgestatteten Platzes Rast
machen. Eine kleine, rot gekennzeichnete Zypresse zeigt die richtige
Richtung zur Spitze an. Der Anstieg wird nun steiler, ist aber nicht
besonders mühvoll und so erreichen wir kurz darauf die Ruine. Die
Abtei, die auf das XIV. Jhd. zurückgeht, war in der Vergangenheit auch
aufgrund der Bäder von San Michele im Tal ziemlich bekannt. Dieser
Thermalort war sehr geschätzt, aber ab dem XIX. Jhd. verfiel die Abtei
langsam und zu dieser Zeit lebte hier nur ein Eremit in der Klause. Man
kann noch einige Reste der Struktur erkennen und in dieser Position
kann man ein wunderschönes Panorama, mit einem Blick auf die gesamte
Umgebung, genießen.
Es geht nun wieder den gleichen Weg abwärts, bis zur 3-Straßenkreuzung
mit den Wegweisern für San Michele, die wir vorher genommen hatten.
Hier geht es nun links in eine Abzweigung ab, die in den Wald
hinunterführt. Wir überqueren eine Wasserquelle und an der
darauffolgenden Kreuzung geht es links leicht bergaufwärts ab. Der Weg
zeigt deutliche Spuren eines trockenen Bachs und führt direkt ins Tal.
Wir befinden uns an einer zweiten Kreuzung, immer noch bergabwärts,
während wir an der Seite einen kleinen Bach erkennen, der in eine enge
Biegung führt. Wir überqueren diesen Bach, ebenso wie ein anderes
kleines Wasserrinnsal, das kurz darauf erscheint und erreichen die Nähe
der San Michele-Bäder, die antike Thermalstation, die heute geschlossen
ist. Unter einer kleinen Steinbrücke geht es weiter in Richtung der
Straße, in die wir einbiegen. Es geht immer in Marschrichtung für die
Reststrecke unserer Wanderung weiter und in 15 Minuten erreichen wir
erneut unseren Startpunkt.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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