Wir führen Euch in eines der Gebiete von Elba, das sehr reich an alten Traditionen ist. In einer einfach wunderbaren Szene, die diese Insel bietet, mit Besuchen am Strand und auf den Inseln des Archipels, spazieren wir zwischen den Resten der alten Granitbrüche, die zuerst von den Römern und im späten Mittelalter von den Pisanern verwendet wurden. Wir starten in der Ortschaft San Piero, die nicht durch Zufall zahlreiche Granitdekorationen aufweist und unsere Tour vereint auf perfekte Weise die Kargheit der Berge, die Schönheit des Meers und die ruhmreiche Tradition des Granits.
Name der Tour: Die Welt des Granits
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Località di partenza:
Regione Toscana, Provincia di Livorno, Portoferraio
Sentieri nell’Elba di sud ovest, (Wege im Südwesten von Elba), ein
ausgezeichneter Führer des Hotelverbands Costa del sole. oder Multigraphic, Touristen- und Weginformationen , Elba , 1:25000
Note:
Start- und Zielort: die Ortschaft San Piero in Campo. Man erreicht
Portoferraio über die Provinzstraßen 24, 25 und 29, bis man ins Zentrum
des Ortes gelangt, oder auch von Marina di Campo aus, über die
Provinzstraßen 25 und 29.
Vom Belvedere-Platz, in der Nähe der San Niccolò –Kirche und der Burg
im spanischen Stil, in einem Bastion, in welchem das Granitmuseum ins
Leben gerufen wird, gehen wir auf der via Vittorio Emanuele II in
Richtung des Glockenturms entlang. Hier stoßen wir auf via San Rocco,
die uns bis zum Friedhof führt. Hier geht es nun hoch zu den
Grubenstraßen. Wir lassen den Ort hinter uns, es geht weiter aufwärts
bis zum Sportplatz und kurz darauf stoßen wir auf eine Abzweigung, an
der die Wege 7 und 35 ausgeschildert sind. Wir gehen rechts ab und
nachdem wir bei der nächsten Kreuzung links abgebogen sind, geht immer
bergaufwärts bis zum Gelände mit den modernen Steinbrüchen, die heute
fast alle geschlossen sind. Wir gehen weiter auf unserem Weg, der auf
Granit verläuft und den wir dann verlassen, um einen weniger steilen
Weg zu nehmen. Es geht nun weiter in Richtung des Damms, den wir
überqueren. Als Bezugspunkt nehmen wir nun die Fetovaia-Spitze, die im
Meer erscheint. Wir befinden uns im offenen Gelände und vor uns können
wir Korsika und südlich die Inseln Montecristo und Pianosa sehen.
Unsere
Tour geht weiter bis zur Moncione-Mühle und wir umgehen links eine
Kurve, die ein kleines Dekantierbecken begrenzt. Außer dieser Wanne
können wir auch das Sammelbecken sehen, das das Wasser zur Mühle
leitete. Nach zehn Minuten geht es links ab und wir verlassen unseren
Weg, um bergabwärts weiter zu gehen. Hier finden wir die den ersten
Steinbruch mit zahlreichen Spuren der Verarbeitung. Die Zeichen auf dem
Granit sind die Werke der Kegel, die für das Abtrennen der zu
bearbeitenden Blöcke verwendet wird. Hier finden wir auch eine schöne
Säule, auf der bereits die Zentrierung sichtbar ist. Normalerweise
wurden die einzelnen Eemente nicht fertig bearbeitet, um eventuelle
Brüche während des Abtransports ins Tal zu vermeiden. Nun geht es
weiter bis zum zweiten Steinbruch, den wir bereits von hier aus sehen
können und hier gehen wir nun wörtlich auf dem großen Felsblock, der
Spuren der Einschnitte zeigt. Wir steigen weiter abwärts und können den
Strand von Cavoli bewundern, bis man einen großen Felsen erreicht, der
durch die Erosion auf der ganzen Länge eingegraben erscheint. Es
entstand dadurch eine Art von Innengang, der in einen der
eindrucksvollsten Ziegenställe der Gegend verwandelt wurde. Wir steigen
weiter schräg nach rechts ab und finden den dritten Steinbruch, mit
seinen zahlreichen Resten. U.a. befindet sich hier auch das sogenannte
‚Säulenfeld’ mit der großen Vielfalt von Werken, die wirklich auf
ausgezeichnete Art realisiert wurden. Wir müssen nun wieder zum vorher
gesehenen Ziegenstall zurückkehren und unter diesem steigen wir ab und
gehen auf großen Granitfelsen weiter. Wir schneiden den Berghang und
gehen weiter in Richtung der Lager, die sich auf den Hügeln befinden,
die vor uns liegen. Hier stoßen wir auf den Wildbach, der von Mühle
kommt. Wir gehen an diesem Bach weiter bis wir ihn überqueren können
und dann geht es auf der östlichen Seite weiter in Richtung San Piero
bis zur Gegend der aktiven Steinbrüche. Heute wird nur noch in
zwei Steinbrüchen gearbeitet und anschließend können wir bereits den
Sportplatz sehen. Wir halten uns links, gelangen in den Ort San Piero
von der Nord-West-Seite aus und kehren so zu unserem Startpunkt
zurück.
Diese Route
gehört zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking
in Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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