Lunigiana bietet mit ihren grünen Bergen ein wirklich kostbares Ambiente für alle Ausflügler. Unter den zahlreichen Touren, die hier geboten werden, möchten wir einen Ausflug vorstellen, der vom Ort Equi Terme, eine wunderschöne Ortschaft, die auch dank der Thermalbäder und den Karstenerscheinungen bekannt ist, aus in den Wald geht, um eine antike Klause zu erreichen, von welcher man praktisch das ganze, darunter liegende Tal ‚umarmen’ kann.
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Località di partenza:
Regione Toscana, Provincia di Massa-Carrara, Fivizzano, Frazione Equi Terme
Fremdenverkehrsamt APT Massa Carrara – Die nördlichen Apuaner Alpen – Wegekarte 1:25000 Multigraphic - Alpi Apuane carta dei sentieri e dei rifugi (die Apuaner Alpen - der Wege- und Hüttenführer) - 1:25000
Wie erreicht man Equi terme: Ausfahrt Aulla der Autobahn ‘Cisa’, es
geht dann weiter in Richtung Fivizzano, bis man die
Ausschilderungen auf der rechten Seite nach Equi terme und
Garfagnana bei km11 erreicht, oder von Carrara aus, geht es auf
der Provinzstraße 446 weiter in Richtung Fosdinovo und anschließend auf
der Provinzstraße 10 bis man auf die entsprechenden
Ausschilderungen stößt. Man kann den Ort auch mit der
Busgesellschaft CAT erreichen.
Nachdem wir vor den Toren von Equi stehen, stoßen wir auf die
Wegweiser, die uns auf einer ansteigenden, kleinen Straße zum
Startpunkt unseres Ausflugs, im Ort Prada, vor einem Haus, führen. Hier
gehen wir im Kastanienwald weiter auf einem bepflasterten Weg. Auf der
rechten Seite können wir das Geplätscher des Wildbachs Lucido hören und
kurz darauf erreichen wir einen Platz voller Fichtenbäume. Wir befinden
uns am Friedhof, der etwas außerhalb des Zentrums von Aiola liegt und
nähern uns diesem Ort, indem wir uns links halten. Wir durchqueren
diesen antiken Ort, überqueren kurz darauf eine kleine Brücke und einen
Platz, an welchem man früher die Wäsche wusch, bis man Via Baracca
erreicht. Bei der Kirche angekommen, gehen wir die Treppen neben dem
Gebäude hoch und befinden uns so erneut auf dem Weg auf unserer rechten
Seite, kurz hinter dem Ort. Wir gehen nun weiter und verfolgen eine
Reihe von Kehren, um den Berg zu erklimmen. Der Anstieg ist erheblich,
aber dank des bequemen Wegs können wir rasch fortschreiten. Nach
ungefähr einer Viertel Stunde erreichen wir eine Abzweigung zu den
Ruinen von Castellaccio und wir gehen, immer die Richtung haltend,
weiter bergaufwärts. Über uns sehen wir den Felsenkomplex, den wir
durchgehen und anschließend gehen wir über eine kurze Strecke auf der
Seite, die sich vor uns öffnet.. Wir gehen von diesem Weg weg und
nehmen erneut den vorhergehenden Weg, um zwei kleine, felsige
Vorgebirge in Angriff zu nehmen. Inmitten von Buchen, die die
Kastanienbäume abwechseln, gehen wir weiter an der Seite des Bergs, die
auf das Vinca-Tal blickt und überqueren den Hang, der einen etwas
weniger steilen Aufstieg aufweist. Noch zwanzig Minuten erreichen wir
ein wunderschönes Plateau, hinter einem alten Steinhaus, mit Bänken,
auf denen wir Rast machen können, um den wunderschönen Blick auf die
Berge zu genießen. Kurz hinter dem Haus stoßen wir auch auf eine
Wasserquelle. Am Anfang dieses Bereichs sehen wir die Wegweiser für die
San Giorgio – Klause und wir nehmen die angegebene Richtung. Es handelt
sich um eine kurze Strecke – ca. 400 m – die zuerst bergabwärts, über
eine Reihe von Felsen geht, die wir erklimmen, um anschließend einen
bequemen Weg zu erreichen, der uns direkt zum Platz dieses Orts der
Rückzugs führt. Heute können wir nur noch die Reste dieser Struktur
erkennen, aber in der Vergangenheit war die Klause ein sehr bedeutendes
Kloster. Die Gründung geht auf das Jahr 1604 zurück und ist im
Vergleich zur Antike dieser Orte, eigentlich noch ‘ziemlich jung’. Das
Panorama, das uns dieser zauberhafte Ort bietet, kompensiert sicherlich
die Mühe, mit der wir ihn erreichten. Nach einer Rast, kehren wir
zur letzten Abzweigung am Steinhaus zurück und von hier kann man den
Ort Vinca erreichen, indem man auf der gleichnamigen Maestà geht oder
aber nach Equi auf dem Weg zurückgehen, den wir vorher genommen
hatten.
Diese Route gehört
zu einer Sammlung, die die Zeitschrift La Rivista del Trekking in
Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros (APT) der Toskanaküste
ausgearbeitet und veröffentlicht hat. Es handelt sich um
Ausflugsvorschläge als Entdeckungsreise von faszinierenden Orten,
eingebettet in ein landschaftlich und kulturell äußerst reizvolles
Gebiet.
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