Ausgangspunkt und Ziel Örtliches Tourismusbüro (Ufficio ATL), Corso Vercelli Nr. 1 Dauer zirka 3.30 Stunden Höhenunterschied unbedeutend
Uffici informazioni:
Agenzia Turistica Locale del Canavese e Valli di Lanzo Corso Vercelli, 1 10015 Ivrea (TO) Tel. +39 0125.618131 Fax +39 0125.618140
Via Umberto I, 9 10074 Lanzo T.se (TO) Tel. +39 0123.28080 Fax +39 0123.28091 info@canavese-vallilanzo.it www.canavese-vallilanzo.it
Descrizione:
Es geht los in der Via dei Cappuccini und nach der Hausnummer 7 biegen wir links ab in eine kleine, unasphaltierte Straße und erreichen kurz darauf das römische Amphitheater, ein monumentales Zeugnis aus jener Zeit, wo bis zu 15.000 Zuschauer Platz fanden. Zurückgekehrt in die Via dei Cappuccini, geht es weiter nach links, bis wir den Kanal Naviglio erreichen und ihn entlang gehen. Er wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut, um das Wasser der Dora Baltea umzuleiten und damit die landwirtschaftlichen Gebiete des Canavese und des Vercellese zu bewässern. Wir erreichen die Via dei Mulini, deren Name auf eine imposante Mühle namens Mulino Oderio zurückgeht. Danach biegen wir nochmals nach links ab und erreichen die Piazza del Rondolino. Diese wird von einem großen Gebäude beherrscht, wo heute die Hauptpost untergebracht ist. Hier ist noch der Schlot aus rotem Ziegelstein der Baumwollspinnerei Rossari & Varzi aus der Jahrhundertwende erkennbar. Nachdem wir die Piazza überschritten haben, kommen wir zu einem quadratischen Turm im romanischen Stil, der auf das 11. Jahrhundert zurückgeht. Er ist das einzige erhaltene Element des benediktinischen Klosterkomplexes Santo Stefano. Weiter geht es an der Uferstraße Lungo Dora entlang bis zum Palazzo der Quästur, der in dem auf das Mittelalter zurückgehende Kloster San Francesco untergebracht ist. Kurz danach stoßen wir auf eine 1957 von Emilio Greco gefertigte Statue, die den Ingenieur Camillo Olivetti als Gründer der gleichnamigen Fabrik zeigt. Wir überqueren die Brücke Isabella und erreichen den Corso Nigra und kommen dann in der Via Dora Baltea an zwei Gebäuden vorbei, die in den 1920er Jahren als Unterkunft für Arbeiterinnen und in der Zeit des Faschismus als Kaserne diente. Wir kommen an einem Panoramapunkt vorbei, von wo wir einen hübschen Blick auf das historische Zentrum haben und erreichen dann die Fabrikanlage Soie de Chatillon, die bedeutendste Fabrik der Stadt vor der Gründung von Olivetti. Wir überqueren die Bahnlinie mittels einer Überführung namens Movicentro und schlagen nun die Via Jervis ein. Hier befindet sich auf der linken Straßenseite das Gebäude, wo die 1908 die Fortüne von Camillo Olivetti begann. Heute ist dieser Bau, der zusammen mit anderen die berühmte Schreibmaschinenfabrik namens “Fabbrica Nazionale Macchine per Scrivere Olivetti” bildete, Teil des MAAM, einem Freilichtmuseum, das einer der wichtigsten Fabrikanlagen Italiens gewidmet ist. Weiter geht es auf der gleichen Straße, bis wir nach rechts in die Via Carandini abbiegen und dann die Via Tupiun Riva einschlagen. Dabei kommen wir an dem Gebäude “Talponia” vorbei, errichtet Ende der 1960er Jahre und ebenfalls Teil der Fabrikanlage Olivetti. Via Miniere erreicht, gehen wir nun die Strada Monte Ferrando aufwärts, dann weiter die Via delle Rocchette und dann wieder abwärts zum Fluss, um Borghetto zu erreichen, ein kleines Stadtviertel mit vielen Handwerkerbodegas. Wir überqueren die Brücke Ponte Vecchio (1704 zerstört, 1716 neuerbaut, 1830 erweitert), schlagen dann die Via Guarnotta ein und kommen zur Piazza Gioberti. Wir biegen rechts in die Via Arduino ein und kurz darauf links in die Via Marsala. Wir kommen an den Überresten der Porte Toupe vorbei (Arkaden, die auf das 14. Jahrhundert zurückgehen) und erreichen den schönen Palazzo della Credenza. Wir gehen dann hinunter zur Piazza Pistoni und nachdem wir am Stadttor Porta d’Aosta vorbeigekommen sind, erreichen wir den ältesten Teil der Stadt. Die schöne, von Graf Amedeo VI. von Savoyen errichtete Burg aus dem 14. Jahrhundert erreichen wir, indem wir die Via delle Torri hinaufgehen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Bischofspalais. Von der Piazza geht die Via della Cattedrale ab und führt hinunter zur Piazza del Municipio. Dort können wir die Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer bewundern sowie einen darin „eingebauten" Sporn aus roten Ziegelsteinen, der ein römisches Theater namens Teatro di Eporedia (1. Jh. n. Chr.) bildete. Wir schlagen jetzt die Via Palestro ein, die in der Römerzeit den decumano massimo bildete, biegen links in die Via Giacosa ein, wo wir das Stadttheater aus dem 19. Jahrhundert bewundern können, das nach Giuseppe Giacosa benannt ist. Zurückgekehrt in die Via Palestro erreichen wir Piazza Ottinetti, danach die Via dei Patrioti mit dem Palazzo Giusiana, der zuerst der Adelsfamilie Perrone, dann den Garda und schließlich dem Colonnello Amedeo Giusiana gehört hatte. Von dort durchqueren den Stadtgarten und kommen zu dem Kongresszentrum “La Serra”, einem ungewöhnlichen Gebäude, dessen Form an eine Schreibmaschine erinnert. Es wurde Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre erbaut und diente anfänglich dem Olivetti-Konzern. Schließlich gehen wir den Corso Botta und dann den Corso Massimo D’Azeglio entlang, um wieder zu unserem Ausgangspunkt zu kommen.
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