Cartine Zanetti 1:50.000 –Blatt 54 – Parco Nazionale Valgrande
Note:
Und so kommen sie hin
Cicogna erreicht man von der Autobahn A 26 Genua-Gravellona, Ausfahrt
Verbania; in Fondotoce nimmt man die Straße nach San Bernardino
Verbano, weiter geht es dann nach Rovegro – Parco Val Grande.
Uffici informazioni:
Nützliche Telefonnummern
Ente Parco Nazionale Val Grande
Parkverwaltung Val Grande
Villa S. Remigio - 28922 Verbania Pallanza (VB)
Tel. 0323.557960 - Fax 0323.556397
pvgrande@tin.it
Descrizione:
Das Val Grande ist das größte, noch gänzlich unberührte Naturgebiet des
Alpenbogens. Trotz der Nähe zum Lago Maggiore und zu den
dichtbesiedelten, oberitalienischen Städten hat das Gebiet nichts von
seiner Unberührtheit verloren und wurde 1992 zum Nationalpark erklärt.
Durch diese Maßnahme konnten sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten
erhalten, die dank der Abgeschiedenheit aufgrund der schlechten
Erreichbarkeit des Gebietes dort ihren idealen Habitat haben.
Die Durchquerung von Cicogna nach Finero ist eine der schönsten Routen
innerhalb des Nationalparks. Bei guter Kondition und entsprechender
Ausrüstung lässt sich die Route in zwei Tagen zurücklegen.
Erste Etappe
Nachdem wir das Auto auf dem Parkplatz der Piazza von Cicogna
abgestellt haben, geht es abwärts ins Tal und an der ersten Kurve
nehmen wir den Weg nach Pogallo. Der Weg wurde von Carlo Sutermeister
angelegt, einem Schweizer Ingenieur, der viele Jahre als Holzfäller im
Val Grande gearbeitet hatte, und führt durch das Val Pogallo. Die
“Strada Sutermeister” beschert uns wunderbare Ausblicke auf den
Wildbach, der sich mal mit lauten Wasserschnellen, mal mit ruhigen
Wasserbecken darbietet. In den Wasserbecken können Kälteunempfindliche
erfrischende Bäder nehmen.
In eineinhalb Stunden Fußmarsch durch schattenspendenden Wald erreichen
wir a Pogallo (777 m), eine charakteristische Alm inmitten einer
Wiesenmulde. Zwischen Bäumen geht es dort hinunter, wobei wir die
ersten Häuser linkerhand passieren und dann die Brücke eines kleinen
Wildbachs passieren. Recht eben geht es dann am Pianezzoli-Bach
entlang, den wir zweimal überqueren, um dann zu einem Buchenwald zu
kommen. Nach einer Weile Auf und Ab erreichen wir Ruinen an der
Preda-Alm (1005 m). Dann geht es den Buchenwald hinauf, um schließlich
den Pian di Boit zu erreichen, wo man im Bivak des Parks übernachten
kann.
Zweite Etappe
Auf einem steilen Weg geht es zur Terza-Alm hinauf (1428 m). dabei
steigen wir die linke Kammseite hinauf, gewinnen stetig an Höhe und
erreichen die Bocchetta di Terza (1836 m), die ins Valle Finero führt.
Es geht dann wieder steil abwärts und wir erreichen Ruinen an der Val
Viccio-Alm (1440 m). Dann begeben wir uns rechterhand in den Wald,
queren einen Kanal und laufen weiter auf einer “falschen” Ebene. Kurz
danach kreuzen wir einen Weg, der von der Uovo-Alm hinunterführt. Wir
laufen auf diesem Weg weiter bis nach Provola. Hier überqueren wir
einen Wasserlauf und erreichen Finero (896 m), unseren Zielpunkt.
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